Ohne die Tabletten ist mein Kopf ein unkontrollierbares Chaos.
Voller Stimmen und Gedanken, die nicht positiv werden.
Stimmen, die sagen, ich solle doch endlich aufgeben, immerhin sei es besser für mich und alle die mich kennen.
Stimmen, die mich auslachen,weil sie wissen, dass ich mich wieder und wieder verletzen werde, nur um noch größeren Schmerz für einen Moment zu vergessen.
Sie sagen mir wie nutzlos und ersetzbar ich bin.
Stimmen, die mir sagen, dass sterben wohl das beste wäre.
Weg sein und einfach nicht mehr fühlen können.
Ich versuche positive Gedanken zu haben, doch es funktioniert nicht.
Jeder Ansatz für ein positives Denken werden getötet.
Meine Gedanken kontrollieren meinen Körper.
Mein Kopf sagt mir, dass nur Schmerz hilft und ich verletze mich.
Er sagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt und ich höre auf zu hoffen.
Er sagt mir, es bringt nichts dich zu belügen und ein falsches Lachen auzusetzten, also höre ich auf zu lachen.
Dieser Moment des Schmerzes, lässt meinen Kopf positiv denken.
Für die Zeit, in der das Blut fließt, habe ich das Gefühl, fließt ein Teil meiner schlechten Gedanken mit raus.
Doch wenn es aufhört, sagt mir mein Kopf wieder, dass es nichts gebracht hat, und dies nur wieder ein erbärmlicher Versuch war, mich von dieser Welt zu erlösen.
Ein Versuch, der mal wieder nicht funktionierte, weil die Angst in meinem Kopf sich nicht traute tief genug in die Haut zu schneiden.
Meine Gedanken hören nicht auf. Und sie werden auch nicht positiver.
Wahrscheinlich nie.
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