Lächeln? Kann ich nicht mehr.
Glücklich sein? Erst recht nicht.
Wenn ich meine Gedanken beschreiben müsste, würde ich sie mit Worten, wie hoffnunglos, dunkel, schwarz, negativ, angsteinflößend, beschreiben.
Ich dachte immer, es gäbe wenigstens noch etwas wofür ich kämpfe,
doch ich merke, dass ich mich damit nur mal wieder selbst belüge.
Aufgeben, sagen alle, sei einfach nur feige.
Aber was soll man tun, wenn aufgeben das Einzige ist, was man möchte?
Nicht, weil man feige ist, sondern einfach, weil man keine Kraft mehr hat.
Ich habe die Kraft nicht mehr zu lachen.
Es ist einfach zu viel passiert, was mir mein Lachen genommen hat.
Ich habe zu viel falsch gemacht. Viel zu viel.
"Sieh positiv in die Zukunft." Warum soll ich?
Meine Zukunft wird wohl noch schlimmer sein.
Noch dunkler, grauer, farbloser.
Mir fehlt auch die Kraft ein falsches Lächeln aufzusetzen.
Aber ich muss. Damit alle denken ich sei froh.
So wie sie bisher von mir dachten.
Und um den Fragen aus dem Weg zu gehen.
Wann bricht ein Mensch zusammen?
Das frage ich mich täglich.
Wie viel halte ich noch aus, bevor ich entgültig aufgebe?
Viel ist es nicht, das weiß ich.
Wahrscheinlich wird bald der Punkt sein in dem ich merke, dass alles keinen Sinn mehr hat und dann werde ich aufgeben...für immer.
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